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VITA

Die gebürtige Göttingerin begann ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Prof. Hermann Christian Polster. Schon während ihres Studiums sammelte sie erste Bühnenerfahrung mit dem sorbischen National Ensemble in Bautzen.

Ein Jahresstipendium des DAAD führte sie nach Basel an die Musik Akademie zu Verena Schweizer. Mit Abschluss ihres Studiums wirkte sie als Tatjana in Tschaikowskys "Eugen Onegin" bei den Schlossfestspielen in Wernigerode mit.

Von 2003 bis 2005 war Joana Caspar Mitglied des Opernstudios der Hochschule "Franz Liszt" am Deutschen Nationaltheater (DNT) Weimar. Sie sang dort unter anderem die Partie der 1.Dame in Mozarts Zauberflöte, Gretel in Humperdincks "Hänsel und Gretel", sowie die Rosalinde in der Straußschen Fledermaus. Des weiteren übernahm sie die Partie der Uyulala in der Welturaufführung der "Unendlichen Geschichte" von Siegfried Matthus. Im Jahr 2006 war sie Richard-Wagner-Stipendiatin des Kasseler Wagner-Verbandes.

In der Spielzeit 2005/06 war Joana Caspar immer wieder als Gast am DNT zu erleben. So sang sie die Partie der Axinja in Schostakowitschs "Lady Macbeth von Mzensk", Metella aus dem "Pariser Leben" von Offenbach und in einer Wiederaufnahme erneut die Gretel. Bei der Produktion des Rings der Nibelungen von Richard Wagner war sie in der "Walküre" als Ortlinde letztmalig im Juni/Juli 2011 zu sehen.

Weitere Gastengagements führten sie nach Altenburg Gera, an die Oper Leipzig und mit einem kurzfristigen Einspringer als Ortlinde (Walküre 2010) an die Staatsoper Hannover. Mit großem Erfolg gastierte Joana Caspar im Sommer 2008 bei den Schlossfestspielen in Schwerin als Micaëla in Bizets "Carmen".

Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Trier. Dort sang sie u.a. die Angèle in Lehárs "Graf von Luxemburg" und in einer deutschen Erstaufführung den Commander in Philip Glass's Oper "The Voyage". Bei der mit großer Begeisterung vom Publikum umjubelten "West Side Story" von Bernstein war sie als Maria zu erleben.

Im Jahr 2012 gab die junge Sängerin mit großem Erfolg ihr Debüt als Mimì in Puccinis "La Bohème". Kurze Zeit später machte Joana Caspar erneut mit ihrem Debüt als Donna Anna in der Premiere von Mozarts "Don Giovanni" erfolgreich auf sich aufmerksam. 

Weitere Fachpartien sowohl im Operettenfach (Gräfin Mariza und Rosalinde) als auch im Opernrepertoire folgten. Große Freude und Erfolg hatte Joana Caspar mit Ihrer Interpretation der Marie aus Smetanas „Verkaufter Braut“(2013).

Neben Bizets „Carmen“ (J.C. als Micaëla) wartete die Spielzeit 2014/15 mit besonderen Herausforderungen auf die Sopranistin: im Januar 2015 sang sie erneut sehr erfolgreich die Partie der Tatjana aus Tschaikowskys „Eugen Onegin“ , diesmal allerdings in der russischen Originalsprache. Im Sommer 2015 folgte eine sehr interessante Inszenierung von Mozarts „La clemenza di Tito“, wo sie eine starke Vitellia verkörperte!

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